2.12.2009

Interaktion durch Verschiebung der Knochen

Microsoft stellte auf der Videospielemesse E3 in Los Angeles ihr neuestes Projekt “Project Natal” vor. Durch eine kleine Box sollen zukünftig Bedienelemente wie Controller oder Fernbedienungen überflüssig werden.

Die Box beinhaltet eine Kamera, Mikrofone und einen Sensor. Diese ermöglichen nicht nur die eindeutige Identifizierung des Users über das Kamerabild und die Stimmerkennung. Hinzu erkennt der Sensor durch Scannen des Skeletts die Bewegungsabläufe des Interagierenden über die Verschiebungen der Knochen.

Diese Technik bietet nicht nur der Game-Industrie eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten. Es ist ebenfalls denkbar auf einem Computer Aktionen nur durch bloße Gesten und Mimiken auszulösen, ohne die Hilfe jeglicher Objekte, Tags oder Sender. Das Erkennen von Gemütszuständen ermöglicht es beispielsweise Bewegungen und Farben eines Layouts auf die Stimmung des jeweiligen Users anzupassen.

Was für die Spieleindustrie an Neuerungen durch “Project Natal” möglich sind, zeigt Peter Molyneuxs bereits beeindruckend durch die Demo-Version von Milo, einem kleinen Jungen der so gut wie auf jede Aktion des Spielers reagiert.

Quelle: Spiegel Online

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